Am Anfang waren ein Hügel und zwei Flüsse
Auf dem felsigen Vorsprung, am Zusammenfluss der beiden Flüsse Sarthe und Huisne, entstand schon zur Gallierzeit eine befestigte Stadt. Le Mans (Ouidinom oder Suindinom, "Der weiße, befestigte Hügel") wurde damals von Kelten des Stammes Aulerci Cenomani besiedelt.
Schon in der Prähistorie war dieser Platz ein heiliger Ort. Beweis dafür ist der Menhir, der dort zwischen 4000 und 5000 Jahren vor unserer Zeitrechnung errichtet wurde. Er ist heute der älteste Zeitzeuge unserer Geschichte. Das heidnische Symbol wurde von Julianus, der im 4. Jahrhundert kam, um Le Mans zu christianisieren, vor der Zerstörung gerettet. Die Legende erzählt, dass der Heilige Julianus dazu ein Kreuz auf den Menhir gestellt habe, welches heute allerdings nicht mehr existiert. Die Kathedrale Saint-Julien wurde direkt neben dem Menhir erbaut. Dieser wacht nun schon seit 7000 Jahren, von seinem Platz aus, über das Schicksal unserer Stadt, ihrer Einwohner und ihrer Besucher.

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